Der Vorstand der DJK Rhede gratuliert der 4. Mannschaft zum Titel „Beste Amateurmannschaft Deutschlands“

DJK Rhede IV ist das beste Amateurteam Deutschlands

B-Kreisliga-Aufsteiger gewinnt alle 14 Spiele und schießt im Schnitt neun Tore pro Spiel.

Die vor dieser Saison neu ins Leben gerufene Fußball-Mannschaft DJK Rhede IV ist das beste Amateurteam Deutschlands. Das geht aus einer Statistik auf dem Online-Portal www.fussball.de hervor.

Der Rheder Fußball-C-Kreisligist und B-Liga-Aufsteiger bringt es nach 14 Spielen auf 125:9 Tore und 42 Punkte, was einem Schnitt von drei Zählern entspricht. Er hat also alle Partien gewonnen, mit einem Durchschnitt von jeweils fast neun erzielten Treffern.

"Da die Saison ja nicht zu Ende gespielt wird, ist das ein schöner Erfolg für unsere Truppe im ersten Jahr", sagt Trainer Yannick Niklasch. Sein Team ist gespickt mit Akteuren, die auch schon viel höher gespielt haben, zum Teil sogar in der Landesliga.

Fairerweise muss allerdings auch gesagt werden, dass zum Beispiel die SG Borken II bis zum corona-bedingten Saisonabbruch im März bereits 20 Siege aus 20 Spielen geholt hatte. Zwei Teams in dieser Liste kamen mit einer makellosen Bilanz von 19 Siegen aus 19 Spielen daher. Aber aufgrund der Konstellation in der hiesigen Kreisliga C wäre so etwas auch der DJK Rhede IV zuzutrauen gewesen. Letztendlich war also das bärenstarke Torverhältnis ausschlaggebend. "Es hört sich schön an, das beste Amateurteam Deutschlands zu sein. Aber unser ganz klares Ziel war der Aufstieg", so Niklasch.

Die Spiele seien im Übrigen alle fair verlaufen. "Wir hatten am Anfang so unsere Bedenken, ob die gegnerischen Teams überhaupt antreten beziehungsweise ob die gegnerischen Spieler treten würden. Das ist aber nicht passiert. Alles ist gut gelaufen", so Niklasch.

Besonders zu erwähnen sind Marco Moscheik, der 29 Treffer markierte, und Muhsin Kurum, der es auf 25 Saisontore brachte. Der höchste Erfolg war das 25:0 gegen den SV Rees III. "Dennoch hatten die anderen Mannschaften Spaß, da es für sie ja auch nicht normal ist, zum Teil gegen ehemalige Landesligaspieler antreten zu können", so Niklasch.

 


(BBV-Bericht vom 18. Juni 2020, Björn Brinkmann, Mattias Grütter)