DJK Rhede hat endgültig seine neue Heimat am Sportzentrum

Neues Vereinsheim ist gestern eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben worden / Boris Severing: "Georg (Fischer), ich ziehe meinen Hut. Wir danken Dir für Deinen Einsatz"

Nach vielen Jahren der Planung und Verhandlungen hat die DJK Rhede seit gestern offiziell und endgültig ihre Heimat am Sportzentrum gefunden. Die Einweihung des neuen Vereinsheims feierten viele Hundert Mitglieder und Gönner sowie befreundete Vereine. Nach dem Wortgottesdienst, der Einweihung und den Reden des Festaktes, nutzten die Mitglieder die neue Anlage für den "gemütlichen Teil des Tages", so der DJK-Vorsitzende Georg Fischer.

Pastor Thorsten Schmölzing wies am Morgen während des Wortgottesdienstes auf die besondere christliche Identität des Vereins hin. Schmölzing verbindet mit Sport Gesundheit, Freundschaft, Erfolg, Glück und Spaß. Genau diese Begriffe standen auf den "Wertmarken", die anschließend verteilt wurden. "Das ist ein Verein, in dem sich Menschen darüber freuen, dass  man da ist und in dem niemand ausgegrenzt wird. Das ist Sport um der Menschen Willen", so Schmölzing. Begleitet von seinen zwei "reizenden Messdienern" - dem DJK-Vorsitzenden Georg Fischer und dem zweiten Geschäftsführer Tobias Frericks - nahm er die Einsegnung des Gebäudes vor. "Nun ist der Umzug endlich abgeschlossen", sagte Bürgermeister Jürgen Bernsmann: "Natürlich hängen an der alten Anlage viele Erinnerungen. Deshalb ist solch' ein Umzug nicht für jedes Mitglied einfach."

Eine wichtige Rolle spielte dabei Georg Fischer, der nach der Eingliederung der Fußballabteilung des TV in die DJK das Projekt am Sportzentrum vorantrieb. "Georg, ich ziehe meinen Hut. Wir danken dir für deinen Einsatz", sagte der zweite Vorsitzende Boris Severing, der durch das Programm leitete. Er bedankte sich bei allen Menschen, die den Bau des Vereinsheims ermöglicht hatten. "Hier jetzt eine Liste zu nennen, finde ich schwierig, weil man immer Menschen vergessen würde", so Severing. "Es ist vollbracht", stellte Georg Fischer anschließend erleichtert fest.

Zu dem neuen Vereinsgebäude hatte der Vorsitzende einige Informationen parat. Auf den 300 Quadratmetern Nutzfläche befinden sich sechs Umkleidekabinen mit Duschen, ein Ball- und Technikraum, ein Geschäftszimmer mit Schiedsrichterumkleide und ein Jugendraum. Wie groß und wichtig die Jugendabteilung der DJK ist, zeigte sich auf dem Gruppenfoto. Lauthals riefen die Spieler den Vereinsnamen gen Himmel. Von oben betrachtet bildeten sie den Schriftzug DJK 57. Aus dem Gründungsjahr 1957 waren die Mitglieder Johann Pennekamp, Heinrich Epping und Bernd Hüsken mit an der neuen Anlage.

Aus Gelsenkirchen war Gisela Bienk vom DJK-Diözesanenverband nach Rhede gekommen. "Das Gebäude ist für mich nicht nur ein Sportheim, sondern ein Generationenhaus. Hier treffen sich Jung und Alt. Die einen können von den anderen Mitgliedern lernen", so Bienk. Ihr Gastgeschenk waren ein Fußball und ein Statement für den fairen Sport.

Antonius Böing, der Vorsitzende des Stadt-Sportverbandes, zeigte sich in seiner kurzen Rede darüber erleichtert, "dass die lange Geschichte endlich ein gutes Ende genommen hat." Die Verantwortlichen des Fußballkreises um den Vorsitzenden Peter Koch verzichteten auf Reden, ließen es sich aber nicht nehmen, Geschenke zu übergeben. Nach dem kurzweiligen offiziellen Teil, besichtigen die Mitglieder die neuen Räume. Auf dem Fußballplatz fanden die Meisterschaftsspiele der Seniorenmannschaften statt. Georg Fischer: "Nach dem alljährlichen Sommerfest ist dieser Tag mit den vielen Besuchern ein echtes Highlight für unseren Verein."

Pastor Thorsten Schmölzing weiht mit Georg Fischer (rechts) und Tobias Frericks das Vereinsheim ein.

 

Die Kinder und Jugendlichen der DJK-Rhede rufen bei der Vereinseinweihung laut den Vereinsnamen gen Himmel

 

Roland Bürger (links) und Peter Koch (rechts) vom Fußballkreis übergeben die Geschenke an Georg Fischer und Boris Severing.

 

(Bericht: BBV vom 12.09.2016, Peter Holtschlag)